31 juli 2005

Teil 3

Die Zufahrt verlief normal, auch wenn es recht lustig war, denn wir hatten zwei Amis dabei, über die wir uns nur schlapp lachen konnten. hehe.. ich dachte ich wäre pingelich, aber die beiden Brüder, waren noch sehr viel extremer. Die haben sich so ziemlich über alles aufgeregt und waren sehr entsetzt über die Enge des Abteils, haben dann erstmal Hausschuhe rausgeholt und als der eine dann mit Schlafmaske schlief, konnte man sich das Lachen wirklich nicht mehr verkneifen. Interessant war auch, als wir so gegen drei oder vier Uhr morgens sehr harsch von der Grenzbeamten an der polnisch-tschechischen Grenze geweckt wurden. Aber bei deutschen Pässen war das kein Ding und wir konnten recht bald weiterschlafen.

Sonntagmorgen um halb acht sind wir in Prag angekommen und haben uns auf die Suche nach dem Hostel gemacht. Nach kurzem Herumirren haben wir es dann gefunden und waren leicht entsetzt. Das Zimmer in dem wir bleiben konnten, bis das eigentliche Zimmer frei würde , war wirklich ekelig, der Teppich... mal echt, das hab ich noch nicht gesehen. Die angekündigte Küche gab es nicht... dafür eine kleine Spüle mit Mikrowelle, was auch nicht so sehenswert war. Die Dame die uns empfangen hat, na ja ein bisschen seltsam war sie schon und so richtig verstanden hat sie uns auch nicht... na ja... wird schon und wir haben das beste draus gemacht. Das Zimmer, in das wir später gezogen sind war auch ein bisschen sauberer, und gottseidank ohne Teppich! ;)
Den Sonntag haben wir dann damit verbracht, die Umgebung zu erkunden. Es war nicht weit vom Hostel in die Stadt und zu allen Sehenswürdigkeiten.
Zum Beispiel haben wir uns schon mal die Karlsbrücke angeguckt

und uns das Schloss von weitem angeschaut.


Am Montag haben wir uns dann vorgenommen eine Führung mitzumachen. Morgens sind wir zum Marktplatz gegangen,

wo eine regelrechte zur Schau stellen, der viele Stadtführer stattfand. Wir haben uns letztendlich für die vierstündige allgemeine Führung entschieden, um von jedem ein bisschen zu sehen. Es war wirklich gut und hat Spass gemacht. Erst waren wir in der Altstadt, dann im ehemaligen jüdischen Ghetto und zum Schluss sind wir zum Schloss hoch und haben uns dort noch alles angeguckt.
Als wir dann abends zurück ins Hostel gegangen sind, waren wir zu nix mehr in der Lage und sind einfach nur früh ins Bett.

Dienstag war dann auch schon unser letzter Tag... Kaum zu glauben, dass die Zeit so schnell vergangen ist. Wir hatten eigentlich schon das meiste gesehen und beschlossen daher, einen ruhigen Tag zu verbringen in Prag zu verbringen, mit ein bisschen Sightseeing, und natürlich auch ein bisschen Shopping.
So haben wir also den Tag verbracht, sind noch nett Essen gewesen... was übrigens sehr nobel klingt, aber wir haben immer sehr gut und preiswert gegessen. In Tschechien und auch in Polen war das garnicht so schwierig.
Am Abend haben wir dann noch unsere eigene Kneipentour gemacht.. nach dem polnischen Bier musste ja auch das gute tschechische Bier getestet werden.
Und wie man sieht hat es geschmeckt! :) Der halbe Liter ist in Prag locker unter einen Euro zu haben, da schmeckts gleich noch viel besser.

Am Mittwoch hiess es dann Tasche packen, die obligatorischen Oblaten und Knödel für zu Hause einkaufen, ein Fläschen Becherovka... und dann ab zum Zug!
Im Sechserabteil mit 3 Kanadierinnen und einem Ami gab es dann in den 5 Stunden bis Berlin auch noch viel zu quatschen und halb zehn waren wir dann schon wieder in Rostock.
Schade, Schade... aber so schnell war der Urlaub dann auch schon vorbei. Es hat jedenfalls riesig Spass gemacht, Kerstin und ich haben uns auch richtig gut verstanden und die Überlegung, dass wieder zu machen besteht! Bis zum nächsten Sommer also!!!